Brother MFC-J4420DW

Der Brother MFC-J4420DW hat zwar einen Anschluss, mit welchem man von einem USB-Stick direkt drucken kann, jedoch ist dieser leider von geringem Nutzen, weil die Drucker-Firmware nicht in der Lage ist, auch PDFs vom Stick zu drucken, sondern nur Bildformate. Dies ist insbesondere deshalb nicht nachvollziehbar, weil der Drucker aus anderen Quellen problemlos PDFs drucken kann. Es existiert überdies die Funktion, dass der Scanner auf den USB-Stick scannt und das Scan-Ergebnis im PDF-Format ablegt. Da Brother für dieses Modell keinen frei lizenzierten GNU/Linux-Treiber bereitzustellen scheint und der Drucker sich auch bei Verbindung mit einem WLAN nicht wie ein standardkonformer Netzwerkdrucker verhält, kann ich mit dem Gerät wenig anfangen. Von Brother gibt es auf Anfrage keine Antwort, wie es dazu kommen konnte oder ob dem Abhilfe geschaffen wird, per Firmware-Update zum Beispiel. Für mich daher eindeutig ein Rückgabe-Kandidat.

Update: Der Drucker weigert sich jetzt, schwarz/weiß/graustufen zu drucken, obwohl die schwarze Patrone voll ist, weil: die gelbe Patrone leer ist, und dann kann man ja bekanntlich nicht in schwarz/weiß/graustufen drucken.

Update: Nachdem ich die Farbe Gelb nachgefüllt habe, fiel dem Drucker plötzlich ein, dass Magentha ebenfalls leer ist, ohne dass ich eine einzige Seite gedruckt hätte. Toll, da hätte ich ja gleich einen ganzen Satz bestellen können auf einmal statt auf zwei separate Lieferungen und die damit einhergehende Verzögerung. Bestimmt behauptet der Drucker auch, dass Cyan leer sei, sobald Magentha nachgefüllt ist, denn auch hier ist der Füllstand recht niedrig, aber eben noch nicht ganz leer nach der Einschätzung des Druckers laut Display.

skreutzer

Autor: skreutzer

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