Simin Amiri gesucht

Mohammad Hosseini Hosseini oder Mohammad Hosseini Hossseini (mit drei ‚s‘) sucht seine Frau Simin Amiri und die zwei gemeinsamen Kinder, bei denen es sich um Zwillinge handelt. Es ist möglich, dass seine Frau unter anderem Namen gemeldet ist, andere mögliche Namen oder Schreibweisen sind jedoch nicht bekannt. Überdies sind ihm die Namen seiner Kinder unbekannt geblieben.

Von ungefähr 2011-2013 hielt sich Mohammad mit seiner Frau zusammen in Griechenland auf, von wo aus er seine damals noch schwangere Frau nach Deutschland schickte, während er selbst nach Afghanistan zurückkehrte, um für seine Familie Geld zu verdienen. Nachdem er wegen der dort anhaltend lebensbedrohlichen Lage 2015 nach Deutschland flüchtete, war es ihm von November 2015 bis Januar 2016 während seiner Unterbringung in der Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge in 72469 Meßstetten möglich, über die noch in Griechenland ausgetauschte Nummer mit seiner Frau zu telefonieren, dann jedoch ging ihm sein Handy verloren oder wurde entwendet. Gleichzeitig muss seine Frau ihre Telefonnummer geändert haben, da sie unter der alten Nummer seither nicht mehr erreichbar ist. Seine Frau und seine Kinder leben seit 5 Jahren in Deutschland, letztere sind auch hier geboren. Der Aufenthaltsstatus von Frau und Kindern ist unbekannt.

Mohammad wohnt nun schon bald ein Jahr lang in einer temporären Gemeinschaftsunterkunft in 74321 Bietigheim-Bissingen. Die Suche nach Frau und Kindern war ihm bisher kaum möglich, da er wenig Deutsch spricht, obwohl er sich sehr bemüht – seine Lernschwierigkeiten können auch darauf zurückzuführen sein, dass er in Afghanistan nie eine Schule besuchen durfte. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (kurz: „BAMF“) hält es in seiner Entscheidung vom 2017-01-12 für angebracht, Mohammad aus Deutschland auszuweisen und eventuell sogar nach Afghanistan abzuschieben, ohne dass eine Suche nach seiner Frau gestartet werden konnte. Das BAMF kann niemanden mit dem Namen „Simin Amiri“ im MARIS-System finden. Unklar ist, ob nicht viel eher im Ausländerzentralregister (kurz: „AZR“) nachgeforscht hätte werden müssen. Eine Reaktion des BAMF auf ein Foto von seiner Frau sowie ein gemeinsames Hochzeitsfoto, welche beide vom Handy vorgezeigt wurden, ist nicht erkennbar. Es scheint, als ob die Behörden die Suche nach vermissten Angehörigen weder betreiben noch unterstützen.

Wenn jemand die gesuchte Person kennt, bitte einfach kurz Bescheid geben. Wir versuchen parallel, den Vermissten-Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes zu aktivieren.